
Nur von Gott erwarte ich Frieden für meine Seele.
Er befreit mich.
Für mich ist er wie ein Fels auf den ich steige und
frei atmen kann
oder wie ein sicheres Zuhause wo ich mich geborgen fühle und Heimat
finde.
Nichts kann mich verunsichern.
Er ist meine Freiheit und meine Ehre.
In ihm fühle ich mich geborgen.
Manchmal fühle ich mich bedroht von anderen,
durch das, was sie über mich denken oder reden.
Manchmal verletzen sie mich auch mit Worten oder sogar mit Taten.
Gott versteht mich, nur bei ihm finde ich Frieden für
meine Seele.
Er gibt mir Hoffnung und macht mich innerlich frei.
Ich schütte ihm mein Herz aus.
Sage ihm, was mich bedrückt.
Er ist verständnisvoll und doch auch mächtig.
(nach Psalm 62, Oliver Heck)
In der antiken Welt galt die Erde
als ewig und festverankert.
Für die Menschen damals brachte die Erde nichts ins Wanken.
In einem Felsen
sah man ein Zeichen dieser unumstößlichen Beständigkeit.
Wir haben heute ein anderes Bild von der Erde.
Der Planet Erde bewegt sich ständig und die Kontinente schwimmen auf
flüssigem Magma.
Neue Gebirge entstehen, Felsen werden emporgehoben und die Erosion
trägt Berge wieder ab.
Nicht nur die Erde ist ständig in Bewegung
sondern unser ganzes Leben gleicht einem Fluss.
Alles ist im
Wandel.
Arbeitsplätze sind unsicherer als je zuvor.
Familien zerbrechen und Geborgenheit geht verloren.
Alles ist im Fluss und viele werden verunsichert.
"Das einzig Beständige ist die Veränderung,"
wie ein oft gehörter Spruch sagt.
In diesem ständigen Wandel flößt ein imposanter Felsen
wie wir ihn oben sehen, immer noch Ehrfurcht ein.
Unverrückbar, felsenfest steht er in der Landschaft.
Im Hintergrund sind Täler mit Häusern zu erkennen.
Ganz in der Ferne lässt man den Blick über eine weite Welt schweifen
und der Horizont führt ins Unendliche.
Für mich ist Gott wie ein Fels.
In allem Wandel, den ständigen Veränderungen steht er da wie ein Fels.
Bei ihm bin ich sicher. Da schwankt nichts.
An ihm kann ich mich festhalten.
Er lässt mich tief durchatmen.
Ich vertraue ihm und finde durch ihn Vertrauen zu mir selbst.
Ich danke Dir Gott für die herrliche Schöpfung,
durch die du zu mir sprichst.
(P. Oliver Heck)